Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Zusammenarbeit. Fair, transparent, ohne Klein-Gedrucktes.
Diese AGB regeln die Zusammenarbeit zwischen DreiHundertSechzig (Kevin Stumpf) und dem Auftraggeber. Bei Fragen: einfach durchrufen.
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Kevin Stumpf, DreiHundertSechzig, c/o flexdienst – #20924, Kurt-Schumacher-Straße 76, 67663 Kaiserslautern (nachfolgend „Anbieter") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung digitaler Dienstleistungen, insbesondere KI-Beratung, KI-Integration, Website-Erstellung und -Pflege, Stellenanzeigen-Erstellung sowie damit verbundene Leistungen.
1.2 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2.1 Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Verbindliche Angebote haben eine Annahmefrist von 14 Tagen ab Datum des Angebots.
2.2 Der Vertrag kommt zustande durch (a) schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters per E-Mail, (b) Gegenzeichnung eines Angebots durch den Kunden in Textform oder (c) eindeutige Leistungserbringung durch den Anbieter und Annahme durch den Kunden.
3.1 Art, Umfang und Inhalt der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einzusetzen; die Verantwortlichkeit gegenüber dem Kunden bleibt davon unberührt.
3.2 Termine und Fristen gelten nur dann als verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als solche bezeichnet wurden.
3.3 Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen aus Pflege- und Begleitungspaketen, die in einem Monat nicht abgerufen wurden, verfallen zu lassen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Eine Übertragung in den Folgemonat ist nicht möglich.
4.1 Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten zu Servern, CMS, Tools etc.) rechtzeitig und in nutzbarer Form bereit. Verzögerungen, die durch fehlende oder unvollständige Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen zu seinen Lasten.
4.2 Für die Rechtmäßigkeit der vom Kunden bereitgestellten Inhalte (insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte) ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
5.1 Es gelten die im Angebot bzw. der Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preise in Euro. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und nicht ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).
5.2 Monatliche Pauschalen aus Begleitungs- oder Pflegepaketen sind im Voraus zum 1. Werktag des jeweiligen Monats per SEPA-Lastschrift oder Überweisung fällig.
5.3 Einmalige Leistungen (z. B. Website-Erstellung, Stellenanzeigen, Einzelprojekte) sind binnen 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
5.4 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden bleibt vorbehalten.
6.1 Verträge über monatliche Pauschalleistungen (KI-Begleitung, Website-Pflege) werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es besteht keine Mindestlaufzeit.
6.2 Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen. Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
6.3 Einmalprojekte enden mit Abnahme der Leistung. Eine Kündigung ist hier nur aus wichtigem Grund möglich.
6.4 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7.1 Der Anbieter erbringt seine Leistungen fachgerecht nach dem aktuellen Stand der Technik. Mängel sind unverzüglich nach Kenntnis in Textform anzuzeigen.
7.2 Der Anbieter ist berechtigt, Mängel in angemessener Frist nachzubessern. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl oder verweigert der Anbieter sie endgültig, kann der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften mindern oder vom Vertrag zurücktreten.
7.3 Die Gewährleistungsfrist für Werkleistungen beträgt 12 Monate ab Abnahme, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen längere Fristen vorsehen.
8.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Ebenfalls unbeschränkt haftet der Anbieter im Rahmen einer übernommenen Garantie.
8.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
8.3 Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist ausgeschlossen.
8.4 Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder Datenverlust ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßige Datensicherungen vorzunehmen oder durch Dritte vornehmen zu lassen.
9.1 An den vom Anbieter individuell für den Kunden erstellten Werken (Website-Texte, Designs, Konfigurationen, Stellenanzeigen) erhält der Kunde mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.
9.2 Frameworks, Module, Templates, Skripte, KI-Konfigurationen und sonstige wiederverwendbare Code-Bestandteile, die der Anbieter auch für andere Kunden nutzt oder genutzt hat, verbleiben im alleinigen Eigentum des Anbieters. Der Kunde erhält daran ein einfaches Nutzungsrecht zur bestimmungsgemäßen Verwendung der erbrachten Leistung.
9.3 Bei Drittinhalten (z. B. Stockfotos, Schriften, Plugins) gelten die Lizenzbedingungen des jeweiligen Anbieters. Der Anbieter weist den Kunden auf relevante Lizenzbedingungen hin.
10.1 Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie weiterer einschlägiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen.
10.2 Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Der AVV wird dem Kunden auf Wunsch zur Verfügung gestellt.
10.3 Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch den Anbieter finden sich in der Datenschutzerklärung.
11.1 Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden (Name, Logo, ggf. Branchenbezeichnung sowie ein Screenshot der erstellten Website) nach Livegang als Referenz auf der eigenen Website www.dreihundertsechzig.com sowie in sozialen Medien und Marketing-Materialien zu nennen.
11.2 Der Kunde kann der Referenznennung jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform widersprechen (E-Mail an kevin@dreihundertsechzig.com genügt). Der Anbieter entfernt die Referenz dann unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen.
12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz entzogen wird.
12.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
12.3 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
12.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
12.5 Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr/. Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
Version: 02.05.2026